Erhalte regelmäßig Impulse für eine wirkungsvolle und inspirierte Yogapraxis per E-Mail

Eine angeleitete Meditation für zu Hause sende ich dir auch gleich mit

Dankbarkeit ist ein integrales Element von Yoga und Meditation. Warum das so ist, möchte ich im heutigen Blogbeitrag erkunden.

Wer mich kennt, weiß, dass ich die tägliche Praxis, Dankbarkeit auszudrücken als eine meiner wichtigsten Übungen ansehe. Sie trainiert den Geist, nach Gründen für Wertschätzung zu suchen. An manchen Tagen gibt es großen Anlass für massig Dankbarkeit. Aber die Kraft der Dankbarkeit liegt in den Tagen, wo man eigentlich alles Schei.. eh bescheiden findet.

Wenn man dann in diesen Momenten oder auch erst vor dem Einschlafen am Abend innehalten kann, einen Schritt aus der Situation heraus machen kann und einen Wert dessen, was da gerade mit einem passiert ist, finden kann, dann kann man großartige Veränderungen mit der Zeit beobachten. Ich möchte diese Praxis definitiv nicht mehr missen.

Was steht denn eigentlich hinter Dankbarkeit. Es ist Wert-schätzung, eine Wertschätzung die man im ganzen Körper spürt. Wenn du den Wert von etwas schätzt, wirst du dir des speziellen Wertes für dich bewusst. Du siehst die Außergewöhnlichkeit, die etwas oder jemand für dich bedeutet. Du nimmst den Bezug zwischen euch wahr.

Und so ist es eben auch eine tolle Technik, Zauber und Außergewöhnlichkeit in unser Leben zu bringen. Wenn wir Dankbarkeit und Wertschätzung für die schnödesten, kleinsten, normalsten Dinge im Körper spüren können und lernen, selbst in stressigen Situation noch den Funken Schönheit zu finden, werden wir plötzlich von großer Fülle umgeben.

Und was hat Dankbarkeit nun mit Yoga und Meditation zu tun? Wie kann Dankbarkeit dir helfen, in deine Kraft zu kommen?

Dankbarkeit ist eine der einfachsten Dinge, um Gefühle auszulösen, um zu spüren und dein Herzzentrum zu aktivieren. Sobald du bewusst Dankbarkeit spürst, wirken diese Gedanken im Körper stressreduzierend und entspannend und kreieren damit ein perfektes Umfeld für Meditation.

Weiterhin hast du die größte Wirkung auf dich und dein Umfeld, wenn eine klare Intention zusammenkommt mit einer positiven dazugehörigen Emotion. Du kommst also tatsächlich “in deine Kraft“.

Dankbarkeit für das was war, das was ist und das was sein wird…

Wenn du Dankbarkeit fühlst für Menschen und Dinge, die du bereits in deinem Leben hast, bleiben sie eher und lieber Teil von diesem. Das gilt z.B., wenn du dich bei deinen Mitmenschen aktiv dafür bedankst, was du an ihnen schätzt. Du wirst mehr davon bekommen. Aber selbst, wenn du nur die Dankbarkeit nur für dich gespürt hast, werden deine Mitmenschen den Unterschied spüren.

Wenn du Dankbarkeit für dich selbst täglich spürst, gehst du mit einem ganz anderen Selbstgefühl durch den Tag, verbringst weniger Zeit mit Selbstkritik und tust mehr von dem, was du an dir wertschätzt.

Wenn du Dankbarkeit äußerst für alle Dinge bist, die dir jemals passiert sind – insbesondere auch die negativen Ereignisse, beginnst du den Wert, den sie für dich haben zu sehen: Dankbarkeit = Wert-schätzung.
Du erkennst sie als Teil deiner Geschichte an und verlierst damit keine Energie mehr, Dingen „nachzutrauern“ und sinnfreie „hätte ich doch nur damals nur …“ Ideen zu konstruieren. Damit übernimmst du Verantwortung dafür, dass du sie auf die ein- oder andere Weise co-kreiert hast und kommst aus einer möglichen Opferrolle heraus in deine Kraft.

Wenn du Dinge bereits wertschätzt, die du noch gar nicht hast aber die du gern hättest, dann bringt du dich schonmal in einen Zustand, der das Gewünschte in Leben zieht, dich bereit macht für die tatsächliche Erfahrung. Du kombinierst eine klare Intention mit der Emotion der Dankbarkeit. Und Dankbarkeit ist der beste Zustand um etwas zu erhalten. Denn wenn du Danke für etwas sagst, glaubst du ja, du hättest es schon.

Zusammengefasst:

Dankbarkeit fokussiert dich auf das Jetzt, entspannt und zentriert dich – Eigenschaften wie beim Yoga und in der Meditation.
Dankbarkeit lässt dich loslassen von alten Energiefressern, lässt dich den Wert sehen von allem und jedem und lässt dich Verantwortung übernehmen – alles Dingen, die dich in deine Kraft bringen.

Fang am besten gleich an und schreibe dir jetzt gleich 3 Dinge auf, für die du dankbar bist und spüre die Dankbarkeit im ganzen Körper.


Tom Richter
Tom Richter

Experte in den Bereichen Ashtanga Vinyasa Yoga, Atemtechniken und Meditation. Yogalehrer, Yogalehrer-Coach